Bolle, Grauchen und Trixi sind jetzt auch offiziell Familie. Somit leben mit uns nun 15 plus 2 gleich 17 Miezen. Nummer 3, Klein-Trixi, war bei der letzten Zählung Ende 2025 schon dabei 🙂
Dass Trixi nicht zurück ins Streunerleben geht, stand fest, als wir das Katzenbaby Anfang Dezember fanden. Bolle und Grauchen nahmen wir auf, um sie gesund zu pflegen. Seit ihrer Geburt im Frühjahr 2025 lebten sie mit ihren Müttern und je drei Geschwistern im Olivenhain hinter unserem ehemaligen Haus. Doch wir konnten sie unmöglich wieder ins Streunerleben schicken. Dazu waren uns die Beiden nach den Wochen und Monaten der Pflege zu sehr ans Herz gewachsen. Bolle kam schon im November, Grauchen zwar erst Mitte Januar, doch der schmusige Kater mit den großen Augen wurde sofort extrem anhänglich.
Fertig für die Fahrt in die Tierklinik
Leni ist die einzige Mieze bei uns, die immer in die Box will. Die anderen mussten wir wieder „überreden“. Doch Leni hat beim Tierarzt schon alles erledigt. Nicht so Trixi, Grauchen und Bolle. Die mussten noch weniger Angenehmes ertragen, bevor die Mikrochips placiert werden konnten. Grauchen, der bei uns seine Augenverletzung und die Infektion an der Hinterpfote auskuriert hatte, erhielt seine letzte Impfung gegen felline Leukämie. Trixi musste dringend sterilisiert werden. Mit genau zwei Kilo auf der Waage sprach nun endlich nichts mehr dagegen. In den Garten wird sie trotzdem noch nicht dürfen. Klein, wie sie für ihre sechs Monate immer noch ist, wäre sie die ideale Beute für die großen Raubvögel, die um uns herum leben.
Auch Bolle sollte kastriert werden, denn umso gesünder er wurde, desto mehr stieg ihm das Testosteron zu Kopf. Immerhin ist er inzwischen zehn Monate alt … Weil sich seine Leberwerte nach der Langzeitbehandlung gegen FIP aber nur langsam bessern, wollte Tierärztin Mytro mit der Narkose weitere zwei Wochen warten – und damit auch die Kastration verschieben. Bolles laut miauendes Herumgeirre im Haus auf der Suche nach einer passenden weiblichen Mieze und sein ständiges Markieren überall strapazierten jedoch unsere Nerven, unseren Geruchssinn und unseren Anspruch an Hygiene. Sie störten auch die sonst so friedliche Atmosphäre in unserem Cat Paradise. Also war es gestern doch schon soweit. Bolle kommt nach der Kastration nun so langsam wieder runter. Und damit wächst auch seine Akzeptanz bei seinen felligen Mitbewohnern.
Eigentlich alles top, müsste man meinen …
Doch kaum hatte ich unser Auto zuhause geparkt, kam unser vermisster Dolfi nach seinem zweitägigen „Ausflug“ mit großen blutenden Wunden heim. So ging es die 23 Kilometer zurück in die Tierklinik, wo der kleine Kämpfer seitdem kompetent behandelt wird. Er entging der lebensgefährlichen Sepsis nur knapp und sieht wirklich schlimm aus. Die Ärztinnen fanden bei der Untersuchung unter seinem Fell weitere, schon ältere Wunden, die sich bereits infiziert hatten. Die Fotos, die mir Tierärztin Sissi geschickt hat, sind nur was für starke Nerven 🙁 Unser armer Dolfi muss nach der Operation noch etwa zwei Wochen in der Klinik bleiben.
Update 20.03.2026
Dolfi ist wieder zuhause
Gerade haben wir unseren Dolfi aus der Tierklinik geholt. Weil die Wunden sehr gut heilen und wegen guter „Führung“ durften wir heute schon kommen, müssen Dolfi aber alle paar Tage in der Praxis vorstellen. Tierärztin Sissi zeigte uns, wie wir die verbliebene offene Wunde behandeln müssen und stattete uns mit Wundcreme, Antibiotikum und Probiotikum aus.























































