Aus Streuner Grauchen ist in Windeseile ein richtiger Schmusekater geworden. Im März haben wir ihn adoptiert.
Nachdem der Kleine im Januar zur Genesung bei uns eingezogen war, wurde er sehr schnell extrem anhänglich. Wie kann man so etwas Liebes zurück ins Streuner-Dasein schicken? Grauchen erinnert fast an ein Plüschtier 🙂
Das war mir früh im Olivenhain aufgefallen, wo der kleine grau-weiße Kater mit seiner Mutter, einem Bruder und zwei Schwestern lebte.
Bereits als Winzling kam Grauchen stets zu mir und warf sich auf den Rücken, um gestreichelt zu werden – und hatte dann doch Angst vor seiner eigenen Courage. Ich war sofort verliebt und wollte den Süßen adoptieren, traute mich aber nicht. Denn er gehörte mehr oder weniger zu jemandem im Dorf. „Kein Microchip, kein Eigentümer“, so die Aussage einer Tierschützerin im Ort. Nachdem ich Grauchen dann doch mitgenommen hatte, um seine Augenverletzung behandeln und ihn kastrieren zu lassen, veröffentlichte ich sicherheitshalber noch eine Info auf FB. Ich war mir sicher, dass die Familie den Post sieht …
Gemeldet hat sich niemand und so blieb Grauchen bei uns. Er ist inzwischen kastriert und hat alle Impfungen erhalten. Sein Auge ist gut verheilt, auch die Infektion zwischen seinen Zehen an der Hinterpfote, die die Ärztinnen entdeckt hatten. Bis eine ansteckende Pilzinfektion ausgeschlossen werden konnte, musste Grauchen leider nochmal zurück in den großen Stubenkäfig im Gästezimmer. Da langweilte er sich dermaßen, dass er aus dem Streu in seinem Katzenklo regelmäßig einen „Strand“ baute. Sein Mitbewohner im Gästezimmer, FIP-Survivor Bolle, der zu dieser Zeit schon frei herumlaufen durfte, folgte dem Beispiel sofort. Die beiden „Beach Boys“ sind heute Best Friends. Mit allen anderen Miezen kommt Grauchen inzwischen ebenfalls gut aus. Er ist halt sehr verträglich, oder wie unsere Gegenüber-Nachbarin sagen würde: a good boy 🙂























































