Chania Venezianischer Hafen Kreta
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Es gibt Orte, da weiß man beim ersten Besuch: Genau hier gehöre ich hin.

So ging es mir vor vielen Jahren auf Kreta. Kreta war Liebe auf den ersten Blick, ich wollte einfach nie wieder weg. Unserem ersten Besuch sind viele weitere gefolgt und schon früh entstand die Idee, irgendwann auf Kreta leben zu wollen. Von unserem Weg dorthin und unseren Erlebnissen im Alltag als Neu-Residenten in Teilzeit auf Kreta berichtet dieser Blog.

Die neuesten Beiträge im Blog

Wir mussten unseren Mika heute gehen lassen.

22.05.2024

Mika im Tempel

Mika an seinem Lieblingsplatz, im „Tempel“

Mika am Wasser

Mika an seinem zweitliebsten Platz, am Wasserhahn

Mika mit Mama

Mika mit seiner Adoptivmama Tori

Mika mit Reisegeschirr

Mika gestern mit seinem „Geschirr“ für die Reise

Unser Mika hat es nicht geschafft, nach der komplizierten OP wieder alleine zu atmen und aufzuwachen. Der Zwerchfellbruch war ungewöhnlich groß und die Leber in den Brustkorb gerutscht. Dort hatte sie sich aufgebläht, war mit dem Brustkorb verwachsen, hatte die Lungenflügel verkümmern lassen und das Herz in Mitleidenschaft gezogen. Das OP-Team der Spezialtierklinik in Athen kämpfte Stunden um unseren kleinen Kater, aber nichts half. Am Ende war von Multiorganversagen die Rede. Und so mussten wir unseren süßen Liebling gehen lassen. Gerade bin ich für den Rückflug auf dem Athener Airport – ohne Mika. Wie es mir dabei geht, kann ich überhaupt nicht beschreiben.

R.I.P. kleiner Mika.

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Wir hatten zusammen eine wunderschöne Zeit.

Baby Mika im Babykörbchen

Der süße Mika eroberte die Herzen im Sturm.

Mika wurde nur knapp neun Monate alt. Sein Start war hart – bis wir den Winzling im Oktober letzten Jahres mitnahmen und bei uns integrierten. Dafür hat er uns geliebt und uns das auch deutlich gezeigt.

Auch mit den Tieren lief es gut. Hündin Tori, die den kleinen Kater bald adoptierte, war reineweg vernarrt in ihn und Mika liebte seine Hundemama. Wir mussten anfangs gut aufpassen, dass sie ihn nicht zu hart herannahm. Er war ja eben kein Hundewelpe.

Mischy und Mika

Mischy und Mika

Mika, der sein kindliches Aussehen nie ablegte und nicht wirklich wuchs, hatte es leicht bei den anderen Katzen. Selbst Rüpelkater Dolfi wurde schwach beim Anblick des süßen Mika und versuchte ihm das Fell zu lecken. Nur unsere blinde Katze zickte und mutierte zur Mecker-Mischy, wenn sich Mika nähert. Sie konnte den Zwerg ja nicht sehen. Andererseit mochte Mika die stille Mischy, wollte ihr Freund sein und hielt sich deshalb gern an ihren Lieblingsplätzen auf. Wobei sich das Verhältnis der beiden zuletzt besserte. Mischy braucht halt immer etwas Zeit 🙂

Mika fehlt

Daran, dass die OP hätte sehr viel früher stattfinden können und MÜSSEN, will ich gar nicht denken. Nach der Diagnose des Bruchs Anfang Dezember 2023 sollten wir warten, bis Mika 1.800 Gramm wiegt. Doch weil er aufgrund des Schadens nicht richtig zunehmen konnte, war es schwierig, ihn auf das Gewicht zu bringen. Im März hatten wir 1.800 Gramm erreicht, aber da wollte auf Kreta niemand mehr so recht an die OP ran. Die angefragte Klinik in Heraklion lehnte sogar direkt ab.

Wir selbst hatten aber ebenfalls erst spät Druck gemacht. Die Angst, ihn zu verlieren … Und dann entwickelte sich Mika ja auch prima. Er war ungemein aktiv, konnte rennen und hoch springen. Sein Fell sah bei der guten Ernährung und Pflege toll aus. Nur eben die Atemanfälle …

Leider haben wir erst Anfang Mai von der Klinik in Athen erfahren. In der Placentia Vet Clinic in Athen können auch Kitten deutlich unter 1.800 Gramm operiert werden. Die dazu erforderliche Ausstattung ist auf Kreta nicht vorhanden. Zoe, die als Ärztin in unserer Tierarztpraxis arbeitet, berichtete uns von den neuen Möglichkeiten. Sie arrangierte auch den Kontakt und übernahm in Absprache mit Placentia die Voruntersuchungen. Doch da war es schon zu spät.

Falls jemand fragt, warum im Vorfeld kein CT gemacht wurde:
Ja, im CT wäre die Misere wahrscheinlich vorab sichtbar geworden. Um Katzen ins CT zu packen, braucht man jedoch eine Narkose. Die damit verbundene Belastung wäre aufgrund der Umstände für Mika zu groß gewesen.

Unser einziger Trost aktuell:
Ohne OP wäre Mika in wenigen Monaten erstickt, so die Aussage des Ärzte-Teams in Athen. Die wuchernde Leber hätte Blutdruck und Herz extrem geschädigt und die viel zu winzigen Lungenflügel endgültig „erdrückt“. Wäre das dann wieder in die tierarztfreie Zeit um den 15. August gefallen, wäre das Ende furchtbar geworden. Das hätten wir natürlich unserem Mika – und uns – nicht gewünscht.

Küchen-Upcycling

Arbeitsplatte, Spüle, Wasserhahn, Fliesen und noch ein paar „Kleinigkeiten“ mehr wechseln und schon sieht die Küche völlig anders aus. Das hat auch dieses Mal wieder...
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Xronia polla – Griechenland feiert seine Freiheit.

25.03.2024

Pardalakis Studios Gerani
Pardalakis Studios Gerani
Pardalakis Studios Gerani

Zum heutigen Jahrestag der Befreiung vom Osmanischen Reich fanden auch in Chania wieder die traditionellen Paraden statt. Wir waren mit unserer Tanzsportvereinigung wie immer dabei. In unterschiedliche Trachten aus ganz Griechenland gehüllt, zogen wir vom Eleftherias-Platz aus durch die Papandreou-Straße bis zur alten Markthalle und dann noch etwas weiter westlich. Links und rechts der Straße winkten uns unzählige Menschen zu. Wir sind immer wieder über die Begeisterung und die Anerkennung der Menschen am Straßenrand für dieses Event, aber auch für die Teilnehmenden erstaunt. Mehr zum Unabhängigkeitstag steht in einem früheren Beitrag ››

Καλή Σαρακοστή | Gesegnete Fastenzeit

18.03.2024

Unsere Speisen zum Sauberen Montag

Unsere Fastenspeisen zum Sauberen Montag

Heute am »Sauberen Montag« beginnt in Griechenland die vierzigtägige vorösterliche Fastenzeit. Wir wollten uns das bunte Treiben zum Abschluss der Karnevalssaison (mehr in 2019) nicht entgehen lassen, auch wenn wir nicht religiös sind. Diesmal waren wir allerdings nicht in Agioi Apostoloi Beach, sondern am Strand von Pirgos Psilonerou. Der Kulturverein unseres Dorfes hatte eingeladen. Da war ordentlich was los. Natürlich hatten wir für unser Picknick wieder passende Speisen vorbereitet: Lagana, das traditionelle Fastenbrot, dazu Taramosalata sowie Aufstriche mit Walnüssen bzw. Sonnenblumenkernen und getrockneten Tomaten bzw. geröstetem Paprika. Außerdem hatten wir Halvas und jede Menge Nüsse und getrocknete Früchte.

Frühjahrsstress :-)

Die Temperaturen klettern auf angenehme frühsommerliche Werte, die Sonne brennt schon mächtig. Es geht unübersehbar ins Frühjahr. Der Garten ruft 🙂 Mit der ersten längeren...
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Auswander-Tagebuch