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Chronia Polla Ellada

Chronia Polla Ellada

Ein Nationalfeiertag ohne traditionelle Parade und andere Open-Air Events in Chania. Stattdessen gabs Sturm und Starkregen, Blitz und Donner bei ungewöhnlicher Kälte.

Fotos der Paraden der Vorjahre

Fotos der Paraden zum Nationlfeiertag in den vergangenen Jahre (Fotos: zarpanews.gr und privat)

Mit Blick auf die Sicherheit der Bürger hatten die Behörden schon am Dienstag alle Veranstaltungen in Chania abgesagt – zunächst nur für Kinder und Jugendliche, nach der finalen Wetterprognose spät abends dann für alle. Die Behörden rieten sogar, das Haus nicht zu verlassen.

Wettermäßig wurde es tatsächlich arg. Unsere schicken (und teuren) Trachten hätte der Fundus in Athen wahrscheinlich kaum retten können. In diesem Jahr wollten wir mit unserem Tanz- und Kulturverein in der typischen Kleidung der Pontos-Griechen laufen. In den Kostümen waren wir drei Tage zuvor Teil eines Bühnenprogramms im Kulturzentrum von Chania.

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Mehr Informationen

Das Programm unseres Tanz- und Kulturvereins präsentierte Musik und Tänze aus Smyrna (heute: Izmir), Pontos und von den Ägäiischen Inseln, dazu Geschichten, Sitten und Bräuche rund um Löffelsüßes. Die extrem süße Köstlichkeit aus Griechenland steht für Gastfreundschaft und Liebe sowie traditionelle Tänze, die Menschen zusammenbringen.

Zuhause bleiben war richtig

Sturm und Starkregen sorgten, wie stets bei derartigen Ereignissen, für Erdrutsche, umgefallene Bäume und Überschwemmungen. Auf unserem Grundstück beobachteten wir genau, was sich tut, beseitigten die schweren Klamotten, die vom Hang fielen, sicherten und prüften die Dachterrasse und überwachten den Wasserstand. Denn unsere Sickergrube läuft bei solchem Regen schnell über und überschwemmt den Rasen. Zum Glück ist bis auf die abgerissene Metallklappe der großen Kissenbox nichts passiert. Wäsche oder Geschirr waschen verbot sich bei randvoller Sickergrube von selbst. Der Entsorgungsdienst kommt hoffentlich schnell.

Katzen am 25.03.2026

Unsere Miezen schlafen im Haus.

Unsere Kätzchen tangierte das alles kaum. Nur wenige blieben im geschützten Außenbereich. Die meisten zogen es bei dem miesen Wetter vor, im warmen Zuhause zu schlafen. So wie Suzy, Lucky, Trixi, Mischy, Moni, Lucy, Dicki, Leni und Mila (v.o.n.u. und v.l.n.r.) hier im Wohnzimmer. Babsy und Hund Tori, Bolle und Grauchen sowie Dolfi belagerten Schlaf- und Gästezimmer. Damit wurde es bei uns schnell ziemlich eng. Wir mussten uns unsere Plätze fast „erkämpfen“ 🙂
Die Semi-Streuner meiner kleinen Kolonie im Olivenhain hatten es da weniger komfortabel. Für sie fiel durch das Unwetter sogar das Frühstück aus. Umso mehr schlugen sie zu, als ich am späten Nachmittag zur Abendfütterung kam.

Wetterberuhigung

Blick auf die Ausläufer der Lefka Ori am Morgen

Blick auf die Ausläufer der Lefka Ori am Morgen

Blick auf die Ausläufer der Lefka Ori am Abend

Blick auf die Ausläufer der Lefka Ori am Abend

Erst am Abend beruhigte sich die Lage. Zeitgleich tauchten die ersten Bilder in den Medien auf, die die massiven Schneefälle in den Bergen und auf den Hochebenen dokumentierten. Da hatte das Ganze doch etwas Gutes. Denn der Schnee ist unser Wasser für dieses Jahr, heißt es. Auch in den Lefka Ori, auf die wir schauen, waren die frischen Schneemassen heute gut zu erkennen.

Jetzt aber sollte es so langsam mal schön werden, denn die Touristensaison beginnt. In gut einer Woche feiert man Ostern in West- und Nordeuropa. Da wird Kreta traditionell gut besucht sein. Das orthodoxe Osterfest folgt eine Woche später.  

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