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Samaria-Schlucht

Samaria-Schlucht: die engste Stelle

Die berühmte Samaria-Schlucht ist bei Touristen aus aller Welt beliebt. 300.000 Wanderer sollen es pro Jahr sein. Allein ist man hier also nicht.

Doch auch wenn es voll ist und Kreta so viele andere schöne Schluchten hat: Die rund 18 Kilometer lange Tour mit einem Höhenunterschied von 1.200 Metern durch einen wunderschönen Nationalpart lohnt. Wir haben sie bereits mehrfach absolviert, obwohl sie uns über die Jahre immer länger vorkommt 🙂

Wir selbst wollen über die Samaria-Schlucht gar nicht viel schreiben. Das haben andere vor uns sehr viel besser gemacht. Nur soviel:

Die Samaria Schlucht ist die längste Trekking Schlucht in Europa und auch die berühmteste von allen. Tausende von Touristen strömen hier täglich in der Sommersaison zu Fuss von oben nach unten. Für viele Besucher ist es der einzige Zweck ihres Besuchs auf Kreta. Die Länge der Schlucht, die zum europäischen E4-Weg gehört, erreicht 18 km und dauert fast 4 – 7 Stunden von Omalos nach Agia Roumeli, je nach Trekkinggeschwindigkeit. (Quelle: cretanbeaches.com)

Eine schöne Tour-Beschreibung samt praktischer Hinweise gibt es zum Beispiel auch auf MeetCretecom und VoucherWunderland.com.

Der Ausflug braucht ausreichend Zeit.
Die An- und Abfahrt über die Berge, die Wanderung selbst sowie die Fährüberfahrt ab Agia Roumeli inklusive der Wartezeiten führen dazu, dass der Tag früh beginnt und erst spät endet.
Für Individualurlauber kann eine Übernachtung in Omalos vor der Wanderung sinnvoll sein, um morgens gleich früh starten zu können. Dann steht die Sonne noch nicht so hoch und man hat die Schlucht noch für sich allein.

Wie kommt man in die Samaria-Schlucht?

Mit einem organisierten Ausflug

Die Möglichkeit haben nicht nur Pauschalreisende über ihren Reiseveranstalter bzw. deren Kooperationspartner auf Kreta. Individualreisende können organisierte Touren bei örtlichen Reisevermittlern oder auf Online-Plattformen buchen.

  • Vorteil:
    Man muss sich um nichts kümmern und hat einen Griechisch-sprachigen Ansprechpartner dabei.
  • Nachteil:
    Man ist an die Zeitplanung der Gruppe gebunden.

Individuell

Ab Pirgos Psilonerou und Maleme bieten sich folgende Optionen:

  1. Mit dem Linienbus ab/an Busbahnhof Chania *)
    Hin mit der Linie Chania – Omalos (Samaria-Schlucht) bis zum Einstieg in die Schlucht
    Rück mit der Linie Sfakia (wo die Fähre aus Agia Roumeli anlegt) – Chania
    Agia Roumeli ist der südliche Ein-/Ausgang der Schlucht.
    Links für die Planung:
  2. Mit dem Taxi *)
    Auch eine Kombination mit dem Linienbus ist möglich. Taxianbieter gibt es in allen Ferienorten. Dort wird man auch zu den Preisen Auskunft geben.
  3. Mit dem eigenen Auto
    Da die Tour in Omalos startet und in Agia Roumeli endet, muss gut koordiniert werden. Entweder lässt man sich mit dem Taxi ab Sfakia zurück nach Omalos fahren oder man nimmt einen weniger wanderwilligen Autofahrer mit, der das Auto die gut 38 Kilometer über Serpentinen hinunter in den Küstenort Sougia fährt.
    Dann aber ab Agia Roumeli die Fähre nach Paleochora – in westlicher Richtung – nehmen!

*) Generell ist für die Rücktour nach der Wanderung auch die Fähre Agia Roumeli – Paleochora möglich. Von dort geht es weiter mit dem Linienbus bzw. dem Taxi oder man lässt sich von guten Freunden abholen. Auch einige Anbieter von inividuellen Touren bieten diese Lösung.

Die kleine oder »faule« Tour

Fertig: nach der Samaria-Schlucht

Samaria-Hexe

Wer nur mal schauen möchte oder auf der Durchreise* hier vorbeikommt und nicht soviel Zeit hat, kann die Schlucht quasi von unten bis zur engsten Stelle erwandern und so einen ersten Eindruck gewinnen. Für Hin- und Rückweg muss man trotzdem fast zwei Stunden einplanen. Das passt zu den Fahrzeiten der Fähre.
Ganz egal aber, welche Tour es sein soll: Ohne Sonnenschutz und Kopfbedeckung wird es schwierig. Will man nicht wie ich als „Samaria-Hexe“ durch die Gegend laufen, sollte man entsprechend vorsorgen.

* Die Fähre von Hora Sfakion über Agia Roumeli bis Paleochora nimmt auch Autos mit (vorher unbedingt fragen!). Und so hatten wir vor vielen Jahren in Agia Roumeli die Fähre mit dem Auto verlassen und sind die Schnuppertour bis zur engsten Stelle gelaufen. Mit einer der nächsten Fähren ging es dann weiter nach Paleochora.

 

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