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Deliana-Schlucht: Wandern light

Deliana-Schlucht

Die Wanderung im Hinterland West-Kretas mit einem Höheunterschied von nur 120 Metern ist leicht. Sie funktioniert auch mit Kindern. Vor den Zerstörungen durch Unwetter im Frühjahr 2019 hätten wir uns sogar mit dem Rollstuhl hingetraut.

Deliana-Schlucht

Deliana-Schlucht

Die Deliana-Schlucht (auch: Deliana Gorge) taucht in Reiseführern unter verschiedenen Namen auf. Denn mehrere Gemeinden streiten sich um die Namensgebung. In Reiseführern wird sie häufig als Deliana-Mesavlia-Schlucht bezeichnet. Wir nennen sie Deliana – so wie das Dorf vor unserem Einstieg. Wer sich nach der Wanderung stärken möchte, findet dort in den Tavernen einfache, landestypische Küche. Die mögen wir sehr. Gleich in der Nähe kann man sein Fahrzeug parken und dann schon die ersten knapp 1.000 Meter in die Schlucht laufen. Der „richtige“ Parkplatz befindet sich am Eingang zur Schlucht.

Die Streckenwanderung durch den Canyon bis zum Dorf Mesavlia ist mit sieben Kilometern ausgeschrieben. Da wir unser Auto jeweils in Deliana hatten, sind wir sie nie vollständig gelaufen. Dafür haben wir die Wanderung bis zur höhlenartigen Kapelle des Heiligen Paraskevi (Agia Paraskevi) als Hin- und Rücktour unternommen. Das auch schon mit Kleinkind – dann natürlich wirklich erst ab Eingang zur Schlucht. Und der Papa hatte den Zwerg teilweise auf den Schultern. Spaß hatte der Kleine aber auf jeden Fall.

Unterwegs

„Hardliner“ beschreiben die Wanderung durch die Deliana-Schlucht als langweilig und unspektakulär – Geschmackssache! Uns gefällt sie mit ihren Feldwänden, dem Flüsschen am Rande des Weges, der üppigen Vegetation und der Tierwelt. Platanen und Eichen wachsen hier, dazu allerlei Oleander, Diesteln, Kräuter und vielerlei andere Pflanzen. Hier „wohnen“ Eidechsen, Schafe und Ziegen sowie Vögel, zum Beispiel Geier und Bussarde. Für uns ist die Schlucht zu jeder Jahreszeit interessant.

Impressionen von der Tour

Die Deliana-Mesavlia-Schlucht liegt 37 km westlich von Chania. Sie ist zu jeder Jahreszeit begehbar. Nur bei extremen Unwettern kann man sie nicht laufen.

Update Juni 2019

Die schweren Unwetter Anfang 2019 haben weite Teile der Schlucht für eine lange Zeit unpassierbar gemacht. So konnten wir im Mai auch nicht mit dem Rollstuhl her, um Norberts Mutter zumindest den Anfang der Schlucht zu zeigen. Das Wiederherstellen dauert.

Update Juni 2022

Wandern light war früher mal … Die Schlucht ist zwar schon lange wieder freigegeben für Wanderer. Allerdings führt der Weg nicht mehr über befestigte Wege, sondern über Stock und Stein. Der Weg hat es also in sich. Gute Schuhe sind da Pflicht.

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