Chania Venezianischer Hafen Kreta
2
Jun
2017
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Home-Office auf Kreta

Home-Office auf Kreta

Toll, wenn man seine Arbeit mitnehmen kann und örtlich flexibel ist. Das ist bei mir zwar nicht komplett der Fall, aber zeitweise kann ich auch gut von Kreta aus arbeiten.

Denn mit „Wander“-Büros und mobilen Arbeitsplätzen kenne ich mich bestens aus. In meiner Festangestellten-Zeit als Marketingleiterin mit viel Reisetätigkeit konnte ich einschlägige Erfahrungen sammeln. Ich kann eigentlich immer und von überall aus arbeiten – gute Organisation, ein leistungsfähiger mobiler Rechner und ein funktionierender Internetzugang vorausgesetzt. Jetzt als Freelancerin ist das von Vorteil.

In unserem Kreta-Haus haben wir deshalb großen Wert auf einen vernünftigen Internet-Vertrag gelegt. Der ist hier auf Kreta sogar besser als in Berlin. Selbst Online-TV funktioniert problemlos neben der Arbeit. Wir hörten, dass das nicht überall auf Kreta so sein soll, aber wahrscheinlich ist die Nähe zu Chania mit Technischer Hochschule und NATO-Stützpunkt doch von Vorteil.

Free Wifi auf KretaAber auch früher, als wir noch als Touristen auf Kreta unterwegs waren, haben wir die Insel schon als Paradies für Onliner wahrgenommen. Die meisten Herbergen, Cafés und Tavernen bieten kostenfreies Internet, manchmal sogar die Gemeinden. Nützlich ist das auch heute noch, denn wir fahren ja auch herum. Und dass auf Airports kostenfreies WiFi verfügbar ist, hilft Wartezeit zu überbrücken.

Aber weil Arbeiten am mobilen Rechner zwar schick, auf Dauer jedoch wenig komfortabel und sogar ermüdend ist, gibt es bei uns im Kreta-Haus auch einen richtigen Rechnerarbeitsplatz mit großem Bildschirm und weiteren peripheren Geräten. Praktischerweise ist auch der mobil, damit er je nach Bedarf verschoben werden kann. So kann ich wahlweise mit Meer- oder mit Bergblick arbeiten. Kreativität kommt unter solchen Arbeitsbedingungen doch quasi von selbst 🙂

Gute Technik

… gibt es selbstverständlich auch auf Kreta, wobei wir uns preislich noch nicht wirklich orientiert haben. Um sicher zu gehen, dass die einzelnen Komponenten auch wirklich miteinander kommunizieren können, haben wir Drucker und Bildschirme im Handgepäck mitgebracht. Das brauchte mehrere Flüge, aber irgendwann war die Ausrüstung vollständig. Sie ist so gestaltet, dass sich auch unsere Gäste „einklinken“ und damit Technik und Internet im Haus nutzen können.

Work-Life-Balance?

Ich bin Freelancerin, um die kümmern sich weder Gewerkschaften noch Betriebsräte. Der Nine-to-Five-Job ist ohnehin tot und war auch nie meins, zumal Arbeit und Hobby fließend ineinander übergehen. Selbstdisziplin sollte man aber schon haben. Aber auf die Idee, bei diesen Temperaturen tagsüber am Strand zu liegen, kommen eh‘ nur Touristen 🙂

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