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Katzenkratzkrankheit

Czarnula am Futterplatz im Olivenhain

Die kleine liebestolle Katzendame auf dem Titelfoto hatte mich so richtig ausgenockt. Es dauerte, ehe ich wieder fit war.

Das anhängliche schwarze Hexenkätzchen Czarnula aus meiner Olivenhain-Kolonie wollte, dass ich bleibe und hielt mich fest. Leider waren die Krallen draußen. Weil die Wunde am Unterschenkel leicht blutete, wusch ich sie zuhause aus und nutzte die Antibiotikum-Salbe, die mir der Arzt bei der letzten Verletzung verordnet hatte. Damit war es diesmal aber nicht getan. Fünf Tage nach der Kratzattacke überfiel mich heftiger Schüttelfrost. An die folgenden 48 Stunden kann ich mich kaum erinnern, nur dass mir Norbert ständig Tee brachte. Als ich wieder zu mir kam, bestand er auf dem Besuch beim Arzt.

Ich wäre keinen Tag zu früh gekommen, verriet mir die junge Ärztin, nachdem sie die Entzündungswerte bestimmt hatte. Das Bakterium Bartonella henselae hatte ganze Arbeit geleistet. Mein rechtes Bein war feuerrot fleckig, das Lymphsystem befallen, so dass ich es kaum noch bewegen konnte. Es begann eine zweiwöchige Antibiotikum-Therapie, die sofort dazu führte, dass ich zu allem Übel auch noch im wenig vorteilhaften Streuselkuchen-Look herumlaufen musste – Gesichtsrose. Wobei, herumlaufen konnte ich vorerst eh nicht.

Okay, ich habe überlebt 🙂 Geblieben ist ein ziemlicher Respekt vor Katzenkrallen und speziell vor Czarnula. Das Schmusekätzchen liebt mich weiter innig und streicht um mich herum. Mit nackten Beinen gehe ich bestimmt nie mehr zum Füttern.

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