Chania Venezianischer Hafen Kreta
26
Sep
2015
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Essen gehen in Pirgos Psilonerou

… ist nicht wirklich möglich. Unser Wohnort auf Kreta, 16 km westlich von Chania, erstreckt sich auf nur etwa einen Kilometer und der liegt auch noch im Naturschutzgebiet. Das hat Vorteile: kaum lauten Hotelanlagen, kein Touri-Nepp. Aber es gibt eben auch keine gemütlichen Tavernen gleich vor der Haustür.

Will man trotzdem essen gehen, bieten die Dörfer westlich und östlich von Pirgos Psilonerou einige Möglichkeiten. Dabei geht es in Maleme – westlich von Pirgos Psilonerou – sehr viel ruhiger und angenehmer zu als östlich von uns in Gerani und Platanias. Einzig im Umfeld der Hotels Maleme Mare und Castro  kann es etwas lauter werden. Vor allem aber kommt man zu Fuß hin – wenn man will.
In Laufnähe bietet Maleme Tavernen und Cafés sowohl an der Old Route, der alten Nationalstraße, die durch den Ort führt, als auch direkt am Meer. Letztere haben uns besser gefallen, sind allerdings nur in der Saison geöffnet.
Zu Beginn der Saison 2017 hat sich zudem einiges an der Strandpromenade getan. Wir sitzen sehr gern hier, auch abends, vor allem im Menta und ganz besonders, wenn dort Live-Musik gespielt wird. Echt griechisch beginnt der Abend laut Ausschreibung erst um 22:00 Uhr, tatsächlich aber ein halbe Stunde später.

Sehr gefallen hat es uns auch noch weiter westlich im Kaneva in Tavronitis. Hier essen Touristen, aber auch Einheimische. Es gibt sehr gutes traditionelles Essen zu unschlagbar günstigen Preisen. Service und Atmosphäre stimmen.

Kaneva Taverna Tavronitis

Taverna Kaneva in Tavronitis

Die Tavernen im Touristenort Gerani – östlich von Pirgos Psilonerou – haben wir komplett abgewählt: zu laut, zu voll, zu touristisch und überteuert. Der Trubel dort am Abend mit all‘ den Einrichtungen zur Bespaßung der Touristen hat uns erschlagen.
Im Winter ist der Ort übrigens wie ausgestorben. Man findet erst wieder Restaurants in Platanias. Die Grillstube hat bis weit in die Nacht geöffnet und uns nach mitternächtlicher Anreise schon vor dem „Verhungern“ gerettet.

Mit Gästen oder zu besonderen Anlässen lohnt es sich auch nach Kissamos oder – noch besser – nach Kaliviani zu fahren.

Taverna Gramvoussa Kaliviani

Gramvoussa Restaurant Kaliviani

Auch das nahe Chania bietet sich an. In den Tavernen im Venezianischen Hafen sitzt man sehr angenehm – vor allem abends. Das Erlebnis hat auch seinen Preis, günstiger als in Berlin ist es aber allemal. Unser Favorit dort ist übrigens die Taverna Kavouras.

Für den Rückweg empfiehlt sich später der Linienbus Chania – Tavronitis (Fahrplan) oder das Taxi (24 Euro im August 2015).

Unsere Epfehlungen:

Weiterführende Links:

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