Chania Venezianischer Hafen Kreta
21
Feb
2017
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Sparschweine

Wir lernen sparen

Im Januar flatterten gleich zwei unangenehme Überraschungen ins Haus: Die Endabrechnung für Strom in Berlin und auf Kreta. Beide fielen überdurchschnittlich hoch aus.

Okay – Berlin … Da gäbe es noch diese oder jene Erklärung, obwohl wir ganz schön oft auswärts waren letztes Jahr. Aber Kreta? 168 Euro ist mehr als das Dreifache des üblichen Betrags! Sofort gingen wir in uns und identifizierten die Warmwasserbereitung als Übertäter.

Während der Havarie auf dem Dach vor ein paar Wochen war der gerufene Elektriker erstaunt über unsere hohe Wassertemperatur. Die Havarie hatte mit der Elektrik an der Warmwasserbereitung allerdings nichts zu tun. Er checkte trotzdem alles durch – und kassierte gar nichts. Es wäre ja nichts zu reparieren gewesen. Jeder deutsche Handwerker hätte eine Anfahrts- und sonstige Pauschale abgerechnet. Er aber wollte partout nichts nehmen. Wir einigten uns auf „metá“ – später mal – und werden ihn bestimmt rufen, wenn es etwas zu reparieren gibt.

Der Hinweis des Elektrikers bezüglich unserer Wassertemperatur brachte uns aber zum Nachdenken. Sie dürfe so hoch nicht sein, das sei sogar gefährlich. Worin die Gefahr besteht, erschloss sich uns nicht, aber die Verständigung war auch ausreichend schwierig. Wir sollten den Strom immer nur bei Bedarf kurz zuschalten und ansonsten der Kraft des Sonnenlichts und den Sonnen-Panels vertrauen. Letzteres hatte uns auch Nachbarin Cynthia vor geraumer Zeit schon geraten mit Verweis auf die Kosten. Da aber dachten wir, sie sei einfach übermäßig sparsam.

Inzwischen haben wir zumindest das Kostenthema verstanden. Bei unserem Aufenthalt jetzt blieb der Schalter aus. Konnte er auch, denn elektrisch heizen war gar nicht nötig. Das Wasser in der Dusche war so warm, dass wir kaltes zumischen mussten.

Optimierungsbedarf haben wir auch beim Heizen des Hauses. Als wir unseren Heizöl-Tank im November 2015 füllten, gingen wir davon aus, dass wir bis zum Frühjahr 2017 reichen würden. Weit gefehlt! Mitte Januar war kaum noch Öl im Tank. Und so mussten wir nochmal tief in die Tasche greifen und Öl ordern. Jetzt sind wir am Experimentieren. Vielleicht sollten wir doch den Bollerofen scharf machen …

Die andere Seite der Medaille

Beim Strom bleibt gar nicht viel Spielraum für’s Sparen, denn die reinen Verbrauchskosten machen nur gut die Hälfte des Rechnungsbetrages aus. Und den „Rest“ haben wir gar nicht in der Hand. Gemeindesteuern, Gebühr für Sperr- und gewöhnlichen Müll, TV-Lizenz und mehr sind in der Stromrechnung enthalten.

Unser Heizöllieferant führte vor allem die Mehrwertsteuer und sonstige Abgaben als Kostentreiber an. Da die seit Jahren kontinuierlich steigen, riet er uns, den Tank komplett zu füllen, denn der Preis werde in der kommenden Heizsaison bestimmt nicht günstiger ausfallen.

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